KUNST, GESCHICHTE UND KULTUR

Die geführten Besuche in dieser Sektion geben den Besuchern die Gelegenheit, die historischen Monumente Bergamos und seiner Provinz sowie die in seinen Kirchen, Palᾄsten und Museen aufbewahrten Kunstschᾄtze zu entdecken.

Piazza Mercato delle Scarpe

BERGAMO: Das historische Zentrum in der Oberstadt

Vom Platz Mercato delle Scarpe aus wandern wir durch mittelalterliche Straβen, die ihren antiken Charme bewahrt haben, zur Rocca, einst Verteidigungsanlage und heute ein Aussichtspunkt, an dem uns ein einmaliger Blick auf die Unterstadt und die benachbarten Tᾄler erwartet. Von dort geht es weiter zur Piazza Vecchia, dem Herzen der Oberstadt mit seinen antiken Gebᾄuden aus der Kommunalzeit wie dem Rathaus und dem alles überragenden Stadtturm. Die Piazza Duomo empfᾄngt uns mit der majestaetischen Basilika Santa Maria Maggiore, dem Juwel romanischer Bauweise, der Kathedrale,dem Baptisterium und der Colleoni-Kapelle, dem herausragenden Zeugnis der Renaissancearchitektur. Anschliessend schlendern wir durch die Hauptstraβe der Oberstadt, Corsarola genannt, an der sich antike und moderne Geschᾄfte, Restaurants und Cafés reihen, und kommen zur von den Viscontis gebauten Zittadelle mit ihrem zeitlosen Charme, heute Sitz wichtiger Museen, und zum Platz Colle Aperto. Dauer: 2,5 – 3 Stunden Treffpunkt: Piazza Mercato delle Scarpe

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Viale Papa Giovanni XXIII

BERGAMO: Das moderne Zentrum in der Unterstadt

Vom Bahnhof aus gehen wir über die in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegte Hauptstraβe, die den Uebergang in das moderne Zeitalter markiert, und gelangen zur Porta Nuova, von wo aus wir einen überwᾄltigenden Blick auf die Silhouette der Oberstadt genieβen dürfen. Hier, im Herzen der Unterstadt, verlᾄuft der “Sentierone”, die Lieblingspromenade der Bergamasker, vorbei an der Torre dei Caduti, dem vom heimischen Bildhauer Giacomo Manzù geschaffenen Denkmal zu Ehren der italienischen Partisanen, das er seiner Heimatstadt zum Geschenk gemacht hat, und dem Kloster Santa Marta. Nicht zu vergessen die Kirchen der Unterstadt mit ihren von Lorenzo Lotto wᾄhrend seines Aufenthalts in Bergamo gemalten Altarbildern. Und zum Schluss ein Streifzug durch die einladenden Geschᾄfte, Boutiquen und Restaurants, wo eine Kostprobe der bergamaskischen Spezialitᾄt “Polenta e osei” Pflichtübung ist. Dauer: 3 Stunden Treffpunkt: Bahnhof

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Le Mura

Bergamo: Ein Spaziergang entlang der venezianischen Mauer

Wir beginnen am Colle Aperto und kommen gleich zur Porta S.Alessandro (Alexandertor), einem der vier Stadttore in der venezianischen Mauer, die die Oberstadt auf einer Laenge von 5,2 km umgibt. Sie war nicht nur fuer Verteidigungszwecke gebaut, sondern stellte ein echtes Festungswerk dar mit unterirdischen Raeumen, die man teilweise heute noch besichtigen kann. Ueber die S. Grata-Plattform im Suedwesten kommt man auf dem Spaziergang zur Porta S. Agostino (Augustinertor) und dem anschliessenden Augustiner-Bollwerk in seiner typischen Zangenform, das Kirche und Kloster umschliesst, die heute die Universitaet und ihre Aula Magna beherbergen.[…]

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Accademia Carrara

Bergamo: Führung zu den Hauptwerken der Kunstgalerie Accademia Carrara

Die Kunstgalerie Accademia Carrara ist eine der wichtigsten Kunstgalerien Italiens. Sie wurde von Graf Giacomo Carrara (1714 – 1796) gegruendet. Er war Gelehrter, Kunstkenner und Sammler und schenkte bei seinem Tod der Stadt seine reichhaltige Kunstsammlung. Diese wurde im Laufe der Zeit mit zusaetzlichen Werken bereichert. Sie enthaelt Werke von Sandro Botticelli, Raphael, Tizian, Andrea Mantegna, Giovanni Bellini, Vincenzo Foppa, Pisanello und dem in Bergamo taetigen Lorenzo Lotto. Ausserdem sind viele Werke Bergamasker Kuenstler wie Moroni, Fra Galgario, Piccio ausgestellt. Der klassizistische Bau der Accademia Carrara wurde zwischen 1808 und 1813 von dem Architekten Simone Elia errichtet. […]

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Accademia Carrara

Bergamo: Museum und Domschatz der Alexanderkathedrale

Die Besichtigung fuehrt zu der fruehchristlichen bzw. mittelalterlichen Kathedrale, die dem spanischen Maertyrer Vinzent geweiht war. Der Kathedralkomplex wurde 2004 bei Ausgrabungen unter dem Fussboden der heutigen Kathedrale entdeckt und geht zurueck auf das 5. bzw. 12. Jahrhundert . Die beiden Kathedralen weisen sich durch ihre Ausmasse aus, ihre reiche Dekoration, die Mosaikfussboeden und besonders die Fresken, die die Chorschranke schmuecken und aus dem 13. Jhdt stammen. Mitte des 15. Jhdts wurde der Neubau einer Kathedrale beschlossen beginnend mit der Erhoehung des Fussbodens, unter dem die Reste der mittelalterlichen Kathedralen verschwanden. Der Bau der heutigen Kathedrale erfolgte erst ab Ende des 17. Jhdts. Die heutige Fassade und die Kuppel stammen dagegen aus dem 19. Jhdt. Die Kathedrale weist viele Kunstwerke aus den vergangenen Jahrhunderten auf, waehrend im Museum Schaetze sowohl aus der mittelalterlichen Kathedrale sowie der ehemaligen Alexanderbasilika vor den Toren der Stadt ausgestellt sind. […]

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